Die Familie

Joachim kehrte 2012 mit Rita und den gemeinsamen Kindern Alma (2007) und Frida (2012) auf den elterlichen Hof zurück, um den Betrieb fortzuführen. Wir sind stets bemüht den Ebnerhof, die Aktivitäten und unsere Familie weiterzuentwickeln.

Joachims Eltern Franz und Elisabeth leben und arbeiten ebenfalls am Hof.

Unsere lange Geschichte kurz erzählt

Die wirtschaftlichen Säulen des Ebnerhofs

Landwirtschaft

Seit 1988 betreiben wir Mutterkuhhaltung mit den Rassen Fleckvieh und Limousin. Vor einigen Jahren kam unsere ursprüngliche und mittlerweile bedrohte Nutztierrasse Murbodener dazu. muh.

Mutterkuhhaltung bedeutet bei uns, dass die ganze Herde - Kühe, Kälber und unser Stier Sam - den Sommer auf der Alm auf rund 1000m Seehöhe verbringen. Dann werden die Wiesen rund um den Hof (ca. 10ha) gemäht und als Silage bzw. Heu für den Winter gelagert. Je nach Witterung wird die Herde im Herbst abgetrieben. Den Winter verbringen sie im Stall mit Auslauf.

Wir vermarkten das Jungrindfleisch direkt bzw. verkaufen Jungrinder mit rund einem Jahr.

Am Hof veredeln wir Obst von unseren Streuobstwiesen zu Säften und Marmeladen und ziehen Gemüse und Kräuter.

Waldwirtschaft

Wir bewirtschaften 170ha Wald, davon 30ha sehr steiler Schutzwald von 500 - 1.200m. Hauptbaumarten: Fichte, Buche, Kiefer, Lärche, Ahorn, Esche.

Die Rückung erfolgt mittels Traktor und Seilwinde oder mit Holzseilbahnen. Die Holzvermarktung erfolgt zunehmend über gemeinschaftliche Verträge der Waldwirtschaftsgemeinschaft Türnitz mit der holzverarbeitenden Industrie und bei Laubholzversteigerungen.

Vermietung

Der Ebnerhof empfängt seit 50 Jahren Gäste. Damals wurden Teile des alten Bauernhauses, die Mühle und auch *das Häusl auf der Häuslwiesn* für und zum Teil von Gästen adaptiert und ganzjährig vermietet. 1980 wurde der ehemaligen Stall aufgestockt sowie umgebaut und vermehrt Urlaub am Bauernhof vor allem für Familien angeboten. In den letzten Jahren halten wir für Schulen und interessierte Gruppen Programme rund um Landbau und Waldwirtschaft ab.

Energieversorgung am Hof

Unser Hof versorgt sich mit Energie zu einem hohen Teil selbst: Strom wird seit bald 100 Jahren im eigenen Kleinwasserkraftwerk am Traisenbach erzeugt. Alle Gebäude werden zentral mit Wärme in Form eines Nahwärmenetzes versorgt. Dabei wird eine Hackschnitzelheizung (Biomasse) mit unserer Solaranlage kombiniert.

Die Wasserversorgung stellt die hofeigene Quelle rund 600m vom Hof entfernt sicher.

Joachim Ziegen Mädels Garten Kühe Postkarte